ABZ-Jahresbericht 2020

Im Einsatz für unsere Ideale

Die ABZ bezieht Position, zeigt Engagement – beispielsweise im Rahmen von Abstimmungen und Vorstandsmandaten. Das Ziel dabei ist stets, den gemeinnützigen Wohnungsbau voranzubringen.

Als grösste Wohnbaugenossenschaft der Schweiz vertritt die ABZ den gemeinnützigen Wohnungsbau auch in der breiten Öffentlichkeit. «Damit wollen wir den Menschen die genossenschaftlichen Ideale verstärkt näherbringen, diese weiter bekannt machen und im Austausch mit unseren Partnern über den Tellerrand schauen», sagt Nathanea Elte, ABZ- Präsidentin.

Politisch aktiv

Im vergangenen Jahr war dieses Engagement immer wieder sichtbar, beispielsweise im Rahmen von politischen Abstimmungen. So stimmten die Stadtzürcher im November zum zweiten Mal und noch deutlicher als 2018 für das Projekt Ensemble. Dabei machte Nathanea Elte klar, wie wichtig unsere zusätzlichen genossenschaftlichen Wohnungen für den Kreis 5 sind. Neun Monate zuvor kam die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» vors Schweizer Stimmvolk. Im Vorfeld der Abstimmung nahmen sowohl Nathanea Elte am Abstimmungstalk im Haus Bellerive als auch ABZ-Geschäftsführer Hans Rupp in der Nachrichtensendung «10vor10» Stellung. Die Initiative wurde schliesslich abgelehnt. Für Elte und Rupp eine vertane Chance, der Förderung gemeinnütziger Wohnungen schweizweit zum Erfolg zu verhelfen.

Sichtbarkeit und Austausch

Im Sommer wurde Nathanea Elte in den Vorstand des Verbandes Wohnbaugenossenschaften Schweiz gewählt. Dort setzt sie sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen für eine Stärkung des gemeinnützigen Wohnungsbaus ein. Mit dem Ziel, den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu decken, die Weiterentwicklung der gemeinnützigen Bauträger zu fördern und den gesellschaftlichen Nutzen des gemeinnützigen Wohnungsbaus sichtbarer zu machen.
Das Engagement der ABZ geht auch über das Wohnen hinaus. So sind wir Gründungsmitglied der Idée Coopérative, dem Kompetenzzentrum für Genossenschaften aus allen Branchen. Hans Rupp ist Verwaltungsmitglied. Aus seiner Sicht ist für Wohnbaugenossenschaften der Austausch mit anderen genossenschaftlich organisierten Unternehmen essenziell. Er sagt: «Wir brauchen ein vorausschauendes, vernetztes Denken und Handeln, um langfristig bestehen zu können.»